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"Weg des Geldes"
Um diesen Artikel ein bisschen verständlicher zu machen, muss ich ein bisschen zurück in meiner Vergangenheit. Zu dem Zeitpunkt, wo ich noch in einem Jugendgästehaus lebte.
Gebe ich dieser "Vergangenheit" einen Namen: Cora Danz aus Eisenach. Dieses junge Ding tauchte im Jugendgästehaus auf, um in der Pattonville - Schule, in einer ehemalige Wohnsiedlung der Amis, ihr Fachabitur und eine kaufmännische Ausbildung zu machen. Vorgestellt wurde sie mir durch den dort arbeitenden "Pädagogen". Wir lebten so drei Monate in unterschiedlichen Zimmern, aber jederzeit in greibarer Nähe. Irgendwann fing ich an, mit ihr ihren Schulstoff zu Pauken, und das zu seltsamen Zeiten. Morgens um 2 Uhr oder um 4. Jedenfalls tauchte dann irgendwann eine Klausur mit eben diesem Thema "Weg des Geldes" auf. Bis dahin hat sie sich eigentlich mehr oder weniger durch den Stoff gemogelt. Sie hatte eine beste Freundin, den Klassenprimus. Ok. In dieser Klausur tauchte auch eine Grafik auf, in der sie Skizzieren sollte, wie beim bargeldlosen Zahlungsverkehr der Weg des Geldes funktioniert. Nur bekam ich das Gefühl, sie begreift das nicht.
Ich also ein Blatt mit 4 Karos ausgedruckt und ihr gesagt: Nehme einfach Bundstifte, und zeichne den Weg des Geldes in unterschiedlichen Farben ein, und erklär es mir. Und dieses Verfahren machst du auch bei der Klausur Das Spiel heißt: Wer lehrt lernt. Sie die Dozentin und ich der Schüler. Ok. Vier Wochen später klopft es bei mir an der Tür, ich "Herein". Erst tauchte eine Rose auf, dann das Gesicht mit dem "Grinsen". und dann, die Klausur. Mit rotem Kugelschreiber stand vom Lehrer geschrieben " die roten Kugelschreiber sind dem Lehrern zu Korrektur vorbehalten". Note: 1,1. Sie hatte den Klassenprimus getoppt. Bis dato war ihr Notendurchschnitt noch vor der 4,0. Na ja, ab dem Zeitpunkt war bei ihr und mir die Hölle los. Die erste indirekte 1, die ich selbst als Schüler nie bekommen hab. Nur das als Aufhänger.
Heute am 25.03.05, bei meinem Besuch in Jena ein Gang zu meinem Kreditinstitut "Postbank". Auszug gezogen und -8 Euro. Nur mein Konto ist ein reines Guthabenkonto. Wie ich so auf den Auszug schaue, immer krumme Abbuchungen. 5 Euro abgehoben und 9 Euro verbucht. Verflucht. Ich schau richtig nach, und sehe, das pro Buchung mal eben 4 Euro Führungsgebühren abgebucht werden. 8 DM !!!! Siehe Bild. Zu Arbeitsloseenhilfezeiten hatte ich 42 Auszüge gezogen. Wenn pro Auszug einmal Kontoführungsgebühr fällig geworden, dann sind das mal eben 168 Euro oder 336 DM. Jetzt als ALG II Empfänger wären das bei 12 Komplettabhebung vom den gesamten 331 Euro, ein Kostenfaktor von 48 Euro oder 96 DM. Und das von einem "Sozialhilfeempfänger" unter ALG II???. Wie wird nun meine Entscheidung aussehen? Ganz einfach, am Tag der "Wertstellung" Kompletträumung des Kontos, ein Loch gebuddelt im Thüringer Wald, weil der ist ja auch Grün, und das war es. Überlegen sie selbst, bei 5,3 Millionen ALG II Empfänger gleich 5,3 Millionen Konten und Kontoführungsgebühren macht als Summe: 21,2 Millionen Euro. Und die "Postbank AG" gehört der Bundesregierung. Und alle Mitglieder der "Schufa" ( ich auch) haben hier die einzige Möglichkeit, am Bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Angewiesen wird die ALG II - Hilfe über welches Banksystem: Ich bin mir nicht sicher, es müsste aber die Bundesbank. sein. Genauso wie das Bafög, Meisterbafög oder andere Ausbildungshilfen, die die Arbeitagentur in Nürnberg anbietet. Alle diese Bundeseinrichtungen sind über ein Telefonnetzanbieter miteinander verkabelt
( Intranet) T-Online. Weiß ich daher, weil ich als letzte Stelle ein sogenanntes "Rollout" ( Austausch von Rechnersystemen bei Postagenturen in Baden-Württemberg war) für die Telekom mitgemacht habe. Um ein verlässliches Konsumentenprofil erstellen zu können, brauchen Sie welche "Daten", und das Lückenlos
Zahlungsausgang, Wertstellung beim ALG II Empfänger ( Voraussetzung "Postbankkunde")
Wie und wo benutzt er seine Karte und wie oft zieht er seine Kontoauszüge. Wenn Sie in Läden bargeldlosen Einkaufen, bekommt ihre "Hausbank des Vertrauens" sogar mit, was sie kaufen. Im "goldenen Westen" sind diese Zahlen Gold wert. Nur nicht in den neuen Bundesländern. Mein Verdacht ist: Mit diesem Zahlenmaterial ist hier kein Blumentopf zu gewinnen. Weil das "Kundenverhalten" Statistisch entgegen der von WESTKONSUMENTEN ist. Die Ossis fallen aus der "Kapitalistennorm".
Dreh ich den Kalender 15 Jahre zurück. Mit der Besetzung der Prager Botschaft, musste der Westen eine Kosten/Nutzen Analyse anstellen und das in einer Hauruckaktion. Immer vorausgehend von der Annahme: Deutsche DDR = Deutsche. Egal ob nu mit Teilung oder ohne. Sie hatten ja auch "Westfernsehen" ( Suggestionsthema ). Tja, Bundesregierung, dieser Denkfehler hat nur eines gebracht. Die Agenda 2010 für West. PISASTUDIE WEST und meine Zeitung - Ost.
Gruß an die Frau Bildungsministerin: Ich von meiner Seite aus kann nur eines Feststellen: Das naturwissenschaftlichen Bildungssystem in der DDR ist der "Bringer". Ich hoffe nur für sie, sie wissen heute mit dem Namen etwas anzufangen:" Polytechnische Oberschulen".
Fazit für den 5 Jahres-Plan: Ich hoffe nur, ich bin nicht der einzige "Löcherbuddler", und wir im Osten müssen den Tornado "Agenda 2010" besser zentrieren. Das Ding läuft noch zu unrund. Denn merke:" eine besser zentrierte Zentrifuge entwickelt bei richtiger Schaufelstellung eine bessere SOGWIRKUNG.
Es lebe der zivile Ungehorsam. Ich steh drauf.
Der "Lange"
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