
Seite 2 vom 28.03.05 - 03.04.05
28.03.05 3:37 Uhr 8 Ausgaben "Jenalive". 1 Zahlender Werbekunde und zwei Einzelhändler mit meiner Zeitung unterstützt. Und in zwei Monaten nicht einmal 10 Exemplare über den Einzelhandel verkauft. Ich denke, mehr "Signale" braucht man nicht, um sagen zu müssen, das Projekt einer Zeitung ist unter den Rahmenbedingungen in Jena nicht zum Erfolg zu bringen. Nur, die Frage ist zu stellen, wieso mache ich unter einem anderen Namen und einer völlig neuen Strategie weiter. Gründe dafür...... lesen sie hier
Und so ganz Untätig war ich über die Osterfeiertage nicht. Ich war in den "Pilzen". Ich habe mir mal den "Spaß" erlaubt, und "Pfandflaschen und Büchsen" gesammelt. Ausbeute für 1 Stunde Arbeit: 2 Euro. Bei 365 Tagen und einem Durchschnitt von 1,25 Euro pro Tag sind das wie viel? 456,25 Euro. Nettes Urlaubsgeld, oder fast meine gesamte Miete von 730 Euro. Und Fahrradfahren tue ich jeden Tag zur Uni.
29.03.05 9:00 Neue Woche, neue Möglichkeiten, neue Entscheidungen. Heute habe ich meine HI 8 mitgenommen. Ich brauchte ein paar Bilder für meinen Beitrag "Fahrradflucht aus Berlin". Das alles jährt sich nun am 13.04.05.
17:00 Ich bin total genervt. Seit geschlagenen 8 Stunden
versuche ich die Bilder in meinem letzten Artikel beim Aufruf der Seite
Sichtbar zu machen. Und jedes Mal scheitere ich. Schei..!! So ist es
nun mal, wenn man sich mit einem neuen Aufgabengebiet wie
Programmiersprachen beschäftigt. Ich weiß jetzt zu mindestens, wo
ich ev. Information. Tja, und meine Simmkarte für mein Handy ist seit
gestern auch Geschichte. Seit zwei Jahren immer die selbe Rufnummer.
Das ist ja Langweilig.
30.03.05 Noch 36 Stunden "Jenalive". Dann ist meine letzte Ausgabe Geschichte. Noch eine Änderung: Morgen, um exakt 10.00 Uhr wird die Stadt Jena einen bezahlten Einwohner weniger haben. Wie heißt es so schön nach einer Scheidung: "Geschieden von Haus und Bett". Bei einer Polizeiüberprüfung wird es dann heißen: OFW. (Ohne festen Wohnsitz) Aber was soll´s, wir sehen dabei doch gut aus, oder? Aber verzagen sie nicht, liebe Jenenser, der nächste "Wessi" kommt bestimmt, den man rupfen kann wie ein Truthahn. Nur bei mir haben sie es nicht geschafft. Da fällt mir ein: Gruß an Herrn Weise vom Bauplanungsamt in Jena. Nur wenn meine Dipl. Ing. Ausbildung darin mündet, bunte Bebauungspläne zu zeichnen, dann schicke ich ihnen gerne meine Nichte vorbei. Die bringt die Nummer schon seit dem 6 ten Lebensjahr. Vielleicht sollten sie sich doch mal auf den Weg machen, und alle Lehrstände an Gewerbeimmobilen in ihren Bebauungsplan mit einer schwarzen Fahne kennzeichnen. Sie wären dann einer tatsächlichen Strategie näher, und sie "Wissen" ziemlich genau, was die Städtische Wirtschaftspolitik auf dem Weg gelassen hat. Eine Menge "Leichen". Nennt man im allgemeinen "Inventur". Nur, es gibt ja Hoffnung. Nennt sich ihr Enkel. Die Generation nach ihnen. Wenn die Frage von dem "Stammhalter/-innen auftauchen sollte:" Opa, was soll ich werden?" Bitte, antworten sie/ihr ihm: "Bauingenieur". Jena braucht Häuser, die stehen bleiben. Häuser, Herr Dipl.Ing. Weise, Amtsleiter Stadtplanungsamt, keine Mitbürger. Die sollen sich entwickeln.
15:00 Und wieder eine Pfandflasche gefunden. Zur Tanke und
was erblicken meine Augen: Ein Alfa Romeo Spider 2000 er Cabrio. Nur
dieses "Mädchen" lief ein wenig unrund. Kurzer Small Talk
mit dem Fahrer von diesem Gerät und er erzählte mir, das er keine
findet, der Ihm das "Gerät" richtig vom Vergaser her
einstellt. Auf meine "Ansage" hin, es gibt doch einen
Vertragshändler in Jena kommt die Antwort::" Der sagt immer:
Gehen sie zu einer Werkstatt nach Bayern!!! Schon erschütternd, oder?
Es ist aber nicht das erste mal, das mir ein Autobesitzer solch eine
Aussage macht. Zu DDR - Zeiten sah man als "Wessi"
reihenweise die Trabants am Straßenrand stehen, wo der Besitzer ihre
Geräte gleich Vorort zerlegen konnte, bis zum Fundament. Und heute,
15 Jahre danach, sind die selben "Künstler urplötzlich nicht
mal mehr in der Lage, den Schraubenschlüssel gerade zu halten?
Spezialisierung ist in unserer Arbeitswelt scheinbar eine nicht mehr
gefragte Größe. Was zu meiner Lehrzeit der Kfz-Schlosser war, heißt
heute "Mechatroniker". Zwei Berufe in einem. Entweder ich
erlerne einen Beruf von der "Pike" auf, so als Bezugskante,
die Zusatzqualifikation bekommt man durch die Berufspraxis wie bei
mir, und einigen Weiterbildungsmaßnahmen, die viele Großbetriebe
anbieten. Nur sollte es eigentlich genug Leute geben, die sich mit
"alter, bewährter Technik" auskennen. Oder, wie sehen Sie
das. Genug Tüftler mit Garage mit ihren "Eigenkreationen"
habe ich hier schon mitbekommen.
31.03.05 3:00 Uhr mal zwei Tage andere Homepages im Internet besucht. Ergebnis: vereinzelt findet man Werbeeinträge von der Industrie. Es ist aber die Minderheit an Homepages. Ich sollte mich nur nur dafür Interessieren, was andere nicht haben. Muss nicht heißen, das ich das nicht hinbekomme. Bei meinem "Stadtmagazin" hab ich es ja auch hinbekommen.
01.04.05 4:42 Uhr: "The day after"...... Eine Zeitung ist Geschichte. Nur ist sie wirklich Geschichte ?? Konzepte entstehen aus Wissen und Erfahrung. Sagte selbst mein alter Herr: "Wissen ist Macht". Ich gebe mal ein Beispiel: Nehmen wir die Situation, Fa. xy gibt bei einer Fa. für Kundenforschung einen Auftrag, die für genau den gesamten ehem. Ostblock ein Marketingkonzept zu entwickeln, das es ermöglicht, Waren und Dienstleistungen für diesen Markt von der Kundschaft akzeptiert werden kann. Und jedes mal, wenn so ein Auftrag in Auftrag gegeben wird, kippen diese "Strategen" in die falsche Kundschaft. In die Konsumgesellschaft "West". Meine Erfahrung ist nun mal, das ich hier in den Neuen Bundesländern das gleiche tun muss, wie die Menschen, die hier leben. Nur wie sehen die Ergebnisse wirklich aus. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit so wie in meinen erlernten Berufen, wie zum Beispiel die Automatisierung. Wenn ich eine Verkettung vor mir habe, dann suche ich erst einmal den Taktbestimmenden Arbeitsplatz. Und das stelle ich nur fest, wenn ich jeden Tag als Einrichter an der Anlage stehe. Sollte eigentlich immer der Mitarbeiter sein. Ist es ein Automat, habe ich als "Einrichter" oder "Anlagenbauer" ein "Thema".
In der Ex-DDR hieß dieser Berufszweig "Ökonomingenieur." Für mich macht es heute keinen nennenswerten unterschied, ob ich nu eine Verkettung oder meine Situation betrachte. Die Frage ist immer noch:" Wo ist der taktbestimmende Arbeitsplatz". Nur darf ich nicht den Fehler machen, die Rahmenbedingungen in den neuen Bundesländern zu unterschätzen. 15 Jahre der Versuch neuer Konzepte, und jedes mal das selbe Ergebnis: "Meine alte Klassenlehrerin würde den Text in rot unter den Aufsatz schreiben:" Thema verfehlt, 5 setzen." Stellen sie sich einfach einen Angler vor, der am liebsten auf den "Hecht" geht. Er weiß, wo er stehen muss. Im Schilf! Der Angler setzt ihm immer wieder einen Köderfisch vor die Nase, bis sein Instinkt sagt: "Mahlzeit". Wenn also die westdeutsche Marketingindustrie dieser Angler sind, ist der Hecht in den letzten 15 Jahren so weit ins Schilf " Neue Bundesländer" verschwunden, das er den Köderfisch nicht mehr sieht. Der Angler, würde mit der Angel in Hand verhungern. Der schmackhafte Hecht verhungert aber nicht. Er geht einfach seinen Gewohnheiten nach. Er weiß genau, wo er sein Speisefisch steht und das Lebend. Es ist nun mal ein Raubfisch.
Lege ich diese Situation des Hechtes auf mich um, war ich im "goldenen Westen" der Speisefisch. Ich bin im Schilf "neue Bundesländer" so weit abgetaucht, das ich die Hechte, mein Fressfeind genau sehe. Nur bin ich nicht Instinkt gesteuert, sondern habe ein Bewusstsein. Ich fang also an, diese "Hechte" zu nerven". Dieser Hecht oder diese Hechtin bekommt den Einruck, bei dem Katz und Maus-Spiel plötzlich die Maus zu sein. Er ist aber der Hecht. ( Irgendwie gibt es da noch parallelen zu der Geschichte: "Der Igel und der Hase").
Und hier liegt schon der Unterschied von der "etablierten Lehrmeinung" zu meiner Ausbildung: " Humanpsychologie = Schwerpunkt: Schwächen der Menschen, meine Psychologie: geht auf die Stärken des Menschen los!! Lege ich die ganze Situation nun auf meine Zeitung im Internet um, sehe ich folgendes: Genauso wie die westdeutsche Industrie, haben Marketingfirmen in Europa den selben Fehler gemacht. Ich als Kunde bin immer noch im Schilf, und nerve immer noch rum, nur mit dem Unterschied, das die entnervten Angler mit "Dynamit" angeln müssen. Nennt man dann..... na ... Suggestive Verkaufswerbung oder -Förderung. Der Grund, wieso die Abteilung der Produktforschung in den großen Firmen so absurd viel Geld kosten, und nur "fünfen" oder auch "Nieten" nach Hause bringen.
Fazit: Während sie noch mit "Dynamit" unter HARTZ IV fischen, bringe ich die Nummer ganz locker. Bei einem "Kampfcappuccino studentischer Art". Oder noch anders ausgedrückt: Ich fische in ihrer Spardose Aufbau OST! oder West..... ?
16:30 Feierabend..... Sorry, aber auch ich habe nur 10 Finger zum schreiben und nur einen Kopf zum Denken.
02.04.05 10:00 Uhr Wie jeden Tag erst mal nach meinem "Kontostand" geschaut, und wieder so ein Nummer der Postbank. Gestern noch + 0,10 Cent gehabt, und heute -17,79 Euro. Die ziehen also Geld ein, das noch gar nicht habe. Nämlich meine Hartz IV Überweisung für Mai/2005. Und schon war wieder ein Strategiepapier geboren. Bezugnehmend auf das "Zettelfalten" bei den Wahlen zur Volkskammer der DDR.
16:00 Man ist das ein Wetterchen. Zum Sonneputzen. Vor 10 Tagen noch musste ich die Eiszapfen von meinem Redaktionshaus runterkratzen. Das lädt mal wieder zum Straßenkampf ein. Nur nicht in Jena. Mal schauen, wo es im Umkreis von 50 km noch eine Straßenzeitung gibt. Ich bin mir nicht sicher, ich denk aber in Erfurt.
03.04.05 Das ist ein Tag. Zum SONNEPUTZEN. Ich habe es endlich geschafft, mein havariertes Schutzblech hinten zu montieren. Lag je schließlich seit drei Monaten rum. Ich sitze also da, da taucht doch tatsächlich ein schon lange nicht mehr gehörte Musik auf. Mein Gedanke... das ist doch.... und richtig, eine 350 YAMAHA; Rabenschwarz, 35000 km auf der Uhr und Bj.1985. Gegen das Gerät kannst du alles Eintüten, was als "Reiskocher" neuzeitlich unterwegs ist. Und der Sound Jungs von diesem zwei Takter. Und das Gerät war offen. 59 PS. Nicht umsonst hieß das Gerät "Bol Dor" Killer. Musste natürlich mal Probesitzen. Hatte leider kein Helm dabei, sonst wäre gleich der SPRUCH gekommen "SCHLÜSSEL"!!. Auch ansonsten war auf dem Saale Radwanderweg die Hölle los. Es wurde wieder alles Gassi geführt, was irgendwie noch als Fahrrad durchging. Diese Yammie hat mich auch gleich wieder auf eine Idee für einen Artikel gebracht. Ich musste mir gestern mal zwei Dunkle Hefe antun. Man war ich gesattelt. Was aber am interessantesten war, was er so erzählte, das er als Jurist während seines Studiums 4 Semester Allgemeinpsychologie belegen musste. Was seine Frau, die für die gehobene Kommissarslaufbahn studierte auch tun musste. Bei meinem Studium in den alten Bundesländern habe ich einige Richter und Anwälte nach eben solchen Studium gefragt. Aber die Damen und Herren verneinten. Heute versteh ich auch, warum ich mich mit Oberförster Hombsch so gut verstehe. Er war vor der Wende selbst im Kommissardienst. Nach der Wende hat man ihn dann nur in den allgemeinen Polizeidienst übernommen. Vor einem Jahr fragte ich hier in der Professur in Jena nach, welchen Stellenwert die Psychologie in der DDR hatte. Die Antwort war doch sehr verblüffend. Eine geringe. Je mehr ich darüber nachdenke, bekomm ich so den Eindruck, das die "Interpretation" Psychologie deutlich zu hinterfragen ist. Halt das Denken in verdrehten Verhältnissen. Nur, und diese Frage taucht seit Tagen immer wieder auf, WO IST DIE HEADLINE... die Überschrift. Auch scheint mir dieses, für Herrn Schreiter zu flache Studium ein interessanter Hebel zu sein, um bei BTM - Delikten höchst erfolgreich zu sein. Noch eines ist mir aufgefallen, die Betreiber von Dönerläden backen mir hier verdächtig kleine Brötchen. Das Schlüsselwort, das die ganze Situation rund macht. Ich verfall sonst wieder in eine unproduktive Hektik. Übrigens, den "Studentische Kampfdöner" wird nicht von einem einem Türken gemacht. Ich bin mir nicht sicher, aber er müsste Inder sein. Also ein "Indisch Studentischer Kampfdöner für 1,50 Euro". Selbst die örtlichen Polizeikräfte hab ich da schon Essen sehen.
11.06.2010 17:31 letztes Update
Sie möchten mir eine
E-Mail mit Nörgeleien
schreiben. Bitteschön:" Kunde
ist König"