Selbstdynamik eines Versicherungskaufmannes mit der Abschlussnote 1,8

Das ist er. Mein erster Werbekunde. Mit seinen 26 Jahren hat er etwas gezeigt, was vielen „etablierten“ Führungskräften in der Liga der Versicherungen fehlen. Visionen. Und wie es der Zufall will, ist Michael Reich einer der ersten „zahlenden Kunde“ meiner Zeitung gewesen. Da wußte ich noch nicht, wie er seine Brötchen verdient. Mit seinem „Ja“ zur Ausgabe 11/04 für zwei Anzeigen hat er diesem Blatt eine „Dynamik“ gegeben, und das in für mich interessanteren „ Methalen also Kreativen“ Welt von Jena und den neuen Bundesländern. Das Versicherungsunternehmen, für das er arbeitet, ist in Fragen von Werbung ein zentral gesteuertes Unternehmen, was es versäumt hat, wie viele zentral gesteuerte Unternehmensgruppen, ihre Produkte auf den Neuen Markt ( Neue Bundesländer ) anzupassen. Und ein Produkt ist auch „Werbung“. Layout, Farbe und die Wahl der deutschen Sprache treten in den Vordergrund, wobei die kognitiven (die Aufmerksamkeitserreger) Werbemittel in den Hintergrund treten. Hochglanz, Personenkult, und was noch als „Aufhänger“ für eine Zeitung herhalten muß, ist so was von Unwichtig. Die sichtbare Veränderung ist wichtig. Der Kunde wächst mit der Zeitung und durch die Zeitung. Nennen wir es einfach mal „ Coatching mit offenen Fahnen“. Und diese Technik funktioniert bei diesem jungen Mann hervorragend. Ziel einer Werbestrategie soll es sein, ein Produkt oder Dienstleistung bekannter zumachen um somit den Lebensunterhalt von diesem jungen Mann zu sichern.

Nur, die Werbestrategie, so wie sie in meiner Zeitung erscheint, ist nicht von der „Fachabteilung“ abgesegnet, obwohl sie bekannt ist. Michael Reich hat sich also gewaltig über die Brüstung gelehnt und sich somit ein unabhängiges, zusätzliches Werbe- „Standbein“ erarbeitet . Mit dem wahrscheinlichen Ergebnis, das sich eine Werbeabteilung, seine Führungskräfte und das Management fragen lassen muss:“ Meine Damen und Herren, wen zum Teufel bezahlen wir eigentlich sein 15 Jahren für Werbung -Ost, wenn ein Versicherungsfachmann mit Abschlussnote 1.8, und einen Faible für Statistiken aus den neuen Bundesländern, mehr Strategie durch sein „Ja“ für diese Zeitung bewiesen hat, als 25 % der „etablierten Versicherungskaufleute“ aus dem gleichen Unternehmen. Zeitung lebt zudem von der Provokation. Auch wenn es nur Zeitungsenten sind. Eine ziemlich primitive Methode, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Dreh ich mal die Uhr zwei Wochen zurück. Michael kommt an, legt mir ein neues Logo auf den Tisch mit dem Spruch: „Dieses Logo ohne seinen Namen veröffentlichen“. Und da ist er, der Gegner. Wieso? Die Anzeige vom Michael ist eine Personengebundene Strategie für ihn und für mich auch somit ein „Training“, um die Grenzen in diesem Konzern auszuloten. Und was ist der Gegner, fragen Sie sich. Liegt doch auf der Hand: Suggestionen. Wenn ich es so gemacht hätte, die Werbung ohne seinen Namen zu veröffentlichen,  dann hätte sich der gesamte Konzern eine Aussage auf die Haube schreiben können: Er macht Werbung „Image Ost und 16 Millionen Konsumenten“ für alle „Versicherungskaufleute seines Konzerns“ , und das zu einem Preis,  Anteilig meiner Druckkosten, zu lasten  eines kleinen, im Aufbau befindlichen Versicherungskaufmannes mit Abschlussnote 1.8. Um die Situation auf des Pudelskern zu bekommen: Die „Kollegen“ mit dem Spruch „hätte ich das Gewußt“ nutzen diese Kollegen, die es „tun“ indirekt aus. ( Die Platinregel schult solch ein linkes Verhalten zusätzlich) (Ausgabe 1/2005) Suggestionen als Signal betrachtet und von jemanden angewendet, nutzt solche Visionäre aufgrund seiner Übersuggestibilität ( mein Gesetz: bei einer Übersensibilität und der damit verbundene Überkreativität, ist eine Übersuggestibilität gesetzmäßig) aus. Suggestion:, ist das innere Abbild eines Mensch in Form einer innerlichen , nach außenhin unsichtbaren Spiegelbildes einer Person, die ihm bekannt ist, und  in Michaels Fall mit absoluter Wahrscheinlichkeit „Weiblicher“ natur ist. Ich nenne Sie die „Spiegeltechnik“, die nicht unbedingt auf Frauen beschränkt ist, die aber, im Gegensatz zu Männern, diese „Spiegeltechnik“ um Welten besser trainieren. Wenn sie mich kennen lernen, und ich ihnen sage“ Bei mir sitz schon wieder jemand auf der Antenne, der da nicht rauf gehört,“, dann meine ich genau diesen Zustand der Spiegeltechnik. In der beschriebenen „Spiegeltechnik“ als Suggestionsform gibt es die offene und die verdeckte Technik, wobei man bei verdeckten Technik (der ungesunden) ziemliche Kopfschmerzen bis hin zur Migräne bekommt. Aber das jetzt weiter auszuführen, würde den Rahmen sprengen.

Bleibe ich mal beim Herrn Reich. Mit der unten veränderten, neutral gehaltene Webegestaltung erziele ich eine Situation: Ich signalisiere als Gestallter nach außenhin seine Offenheit neuen Idee oder Beschäftigungsfeldern gegenüber, und es wäre sein 3.Bein in einer Strategie, die auf eine Ziel hinauslauft: Dynamik von zwei Personen und natürlich dieser Zeitung. Die zweite Situation die ich Signalisiere: “meine Damen und Herren, hier besteht erheblicher Handlungsbedarf.“ Ich bringe unsere Gegner erheblich in Zugzwang. In meinem Studium hat sich ein Leitspruch entwickeln. Nur die Besten verstehen die Besten und „Testen“ die Besten.

Wenn ich aus meiner Erfahrung als „Kundendiensttechniker“ entscheiden müßte, wo und in welche Firma Herr Reich reinpassen würde, fallen mir eigentlich nur 3 Firmen ein: Audi AG, Porsche AG, und BMW AG. Sie sind mit der Förderung von Kreativen, aus- und aufbaufähigen Persönlichkeiten an erfolgreichsten, und bieten auch die besten Veränderungsmöglichkeiten auf lange Sicht. Ob diese Strategie erfolgreich ist merken sie dann, wenn ich den Werbekunden verloren habe. Wenn das passiert, trinke ich freiwillig zwei Flaschen „Roten Rotkäppchensekt“ zur Feier des Tages. Eines verspreche ich ihnen,  das Thema „Michael Reich“ und diese Zeitung wird noch „ lustiger“ für den Versicherungskonzern und Deutschland. Learning by doing

 

11.06.2010 22:07 Update

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11.06.2010 22:07 letztes Update 

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